Friedrich Wilhelm Steup wird am 16 Mai 1801 in Wetzlar geboren, als Sohn des Friedrich Martin Steup und seiner Ehefrau Johannette Catharina geb. Zimmermann. Sein Vater war Musiklehrer und Sekretär bei dem Geheimrat und Hofgerichtsdirektor Franz Joseph von Stein zu Gießen.

Er war vom 1. Dezember 1827 bis 17. September 1833 an der höheren Lehranstalt in Rheydt beschäftigt, anschließend war er, nach einer wissenschaftlichen Reise in Frankreich, von Januar 1835 an an der höheren Stadtschule in Barmen tätig. Von Ostern 1836 bis zum 1. Februar 1843 arbeitete er als provisorischer Lehrer am Gymnasium zu Wesel. Dann war er Rektor einer Lateinschule in Ronsdorf, von Herbst 1853 bis Ende 1863 Lehrer an der höheren Bürgerschule in Eupen und von 1863 bis zu seinem Tode am 13. März 1875 Privatlehrer in Barmen.

Veröffentlicht hat er:

"Über den Einfluß der alten Sprachen auf die Betonung und die Aussprache des Englischen"
Aachen 1855. 17 S. (Programm Eupen Höh. Bürgerschule.)


Petits Contes pour les Enfants par l'Auteur des Oeufs de Paques : Mit Sprechübungen und Wortregister versehen
20. Aufl., Liegnitz : Krumbhaar, 1905, 137 S.

 

Der Sohn Louis wurde 1842 in Wesel geboren und starb bereits 1847 zu Ronsdorf.

Die Töchter Ida, Jenny und Lina waren Lehrerinnen und im Schuldienst von Elberfeld und Barmen als solche angestellt. Die beiden ersteren lebten zuletzt in Elberfeld und sind dort während des ersten Weltkrieges gestorben.

Im Mai 1871 wird Lina zur provisorischen Lehrerin an der höheren städtischen Töchterschule in Essen ernannt. 1925 lebte sie in Detmold.

Sie blieben sämtlich unverheiratet.