Geschichte(n) aus dem Ruhrgebiet

Auch der Beginn der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert mit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft hinterläßt ihre Spuren. Familienmitglieder ziehen aus dem Westerwald in Industriezentren wie z.B. das Ruhrgebiet.

 

 

Paul Steup wird am 29. Juni 1895 in Essen-Herbede  als Sohn des August Steup und seiner Ehefrau Ida, geb. Rittershaus geboren.

1918 wird er Mitglied der Zentrumspartei.

1923 legt er nach dem Besuch der Volksschule und der Bauschule die Prüfung zum Werkmeister ab und arbeitet anschließend bei der Reichsbahn im Reichsbahnausbesserungswerk Witten.

1924 war er Mitglied im Vorstand der Zentrumspartei in der Provinz Westfalen. Außerdem engagierte er sich bis 1928 in der christlichen Gewerkschaftsbewegung, der katholischen Arbeiterbewegung und im Siedlungswesen.

Von 1927 bis 1928 ist 1. Vorsitzender der Kettlersiedlung in Witten.

Im Dezember 1928 scheidet er aus dem Dienst der Reichsbahn aus und übernimmt hauptamtlich einen Sekretariatsbezirk der Zentrumspartei in Dortmund. In dieser Stellung ist er Mitglied der Stadtvertretung in Dortmund.

Elisabeth Steup wurde 1928 in Witten a.d. Ruhr als Tochter von Paul Steup geboren. Nach dem Abitur, das sie 1947 in Unna ablegte, studierte Sie Rechtswissenschaften in Köln und Münster. 1953 legte sie das erste, 1958 das zweite Staatsexamen ab. Dazwischen absolvierte sie einen einjährigen Studienaufenthalt (1954/55) an der Universität New York. 1958/59 wirkte sie als Richterin am Amtsgericht Dortmund, außerdem war sie 1959 vier Monate lang Mitarbeiterin des Deutschen Patentamts in München.

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