Geschichte(n) aus dem Ruhrgebiet

Auch der Beginn der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert mit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft hinterläßt ihre Spuren. Familienmitglieder ziehen aus dem Westerwald in Industriezentren wie z.B. das Ruhrgebiet.

 

 

Paul Steup wurde am 29. Juni 1895 in Herbede im Kreis Ennepe-Ruhr geboren und ist am 7. November 1966 verstorben.

1918 wurde er Mitglied der Zentrumspartei.

1923 legte er nach dem Besuch der Volksscule und der Bauschule die Prüfung zum Werkmeister ab.

1924 war er Mitglied im Vorstand der Partei in der Provinz Westfalen. Außerdem engagierte er sich bis 1928 in der christlichen Gewerkschaftsbewegung, der katholischen Arbeiterbewegung und im Siedlungswesen.

1927/28 Vorsitzender der Kettlersiedlung in Witten. Seit 1928 war er hauptamtlicher Geschäftsführer und Stadtverordneter in Dortmund.

Elisabeth Steup wurde 1928 in Witten a.d. Ruhr als Tochter von Paul Steup geboren. Nach dem Abitur, das sie 1947 in Unna ablegte, studierte Sie Rechtswissenschaften in Köln und Münster. 1953 legte sie das erste, 1958 das zweite Staatsexamen ab. Dazwischen absolvierte sie einen einjährigen Studienaufenthalt (1954/55) an der Universität New York. 1958/59 wirkte sie als Richterin am Amtsgericht Dortmund, außerdem war sie 1959 vier Monate lang Mitarbeiterin des Deutschen Patentamts in München.

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