Geschichte(n) aus Fehl & Ritzhausen

Sucht man in alten Urkunden und Büchern nach dem Namen Fehl-Ritzhausen, so wird man ihn in der heutigen Doppelform nicht finden, da es zwei selbständige Orte waren. Der Ortsteil Fehl wurde am 6. Januar 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Damals bestätigten Graf Heinrich I. (III.) von Nassau-Siegen und seine Frau Adelheid dem Abt und Konvent des Zisterzienserklosters Marienstatt die bestehenden Einkünfte in Velde (=Fehl) und Graynsiven (=Großseifen). Der erste namentliche Hinweis auf Roitzhusen stammt vom 27. Oktober 1340. In seinem Testament vermachte der Ritter Eberhard Daube von Selbach seiner Witwe Sophia eine Rente aus dem ihm zustehenden dörflichen Zehnten.

Vorfahren aus Fehl & Ritzhausen

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Johann Henrich Steup IV. wurde am am 9.12.1804 in Fehl Ritzhausen geboren als Sohn des Johann Henrich Steup III. und seiner Ehefrau Elisabeth geb. Wingenroth. Er lebte als Landmann zu Fehl-Ritzhausen und heiratete am 4.3.1832 Katharina Schmidt, geb. 31.10.1815, Tochter des Bauers Johann Heinrich Schmidt und seiner Ehefrau Anna Gertrude, geb. Schütz zu Ritzhausen. Er starb am 12.6.1875, sie hatte bereits am 6.1.1875 das Zeitliche gesegnet.

Ihre Tochter Margarete Hermine Steup, geb. 24.8.1836 in Ritzhausen, verheiratete sich am 2.4.1854 mit dem Lehrer Johannes Peter Schilp in Unnau, früher als solcher in Fehl-Ritzhausen, geb. 18.5.1822 in Manderbach, Sohn des Schreiners Johannes Schilp und seiner Ehefrau Johanna Elisabethe Lückhof. Er wurde später (1.10.1876) nach Auringen und von da ab 1.11.1878 nach Erbenheim bei Wiesbaden versetzt, wo er am 9.12.1895 starb, nachdem er mit Wirkung vom 1.4.1893 ab in den Ruhestand getreten war.

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