Geschichte(n) aus Höhn & Oellingen

Schon 959 wird Höhn erstmals genannt. Der Name Hana, später Häna oder Hene, kommt zum ersten mal im Jahre 930 in den Annalen der Geschichte vor. Herzog Herrmann war einer der angesehendsten Freunde des Sachsenkaisers Heinrich, dem er auch mit allen seinen Mannen Waffenhilfe im Kampfe gegen die Ungarn im Jahre 933 leistete. Zum Danke schenkte Kaiser Heinrich dem Herzog Hermann die Reliquiendes Hl. Florian. Herzog Hermann übergab sie mit der ganzen Provinz "Hana" als Schenkung in die Obhut des Klosters der hl. Maria in Koblenz, dem heutigen Floriansstift. Dieses Stift hat auch die erste Kirche in Höhn gebaut und die Pfarrei in Schönberg gestiftet. Desweiteren bestätigte der Trierer Erzbischof dem St. Florin-Stift in Koblenz die Herkunft seines Besitzes, der zum Großteil auf eine Schenkung von Herzog Hermann von Schwaben zurückgeht und wozu auch grundherrlicher Besitz in Höhn gehörte.

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Johannes Gerhard Steup wurde am 11.8.1749 in Höhn geboren als Sohn des Johann Gerhard Steup und seiner Ehefrau Eva geb. Filger. Seit 1768 war er verheiratet mit Anna Margarete Rickes, geb. 19.4.1746, Tochter des Bauers und Schultheißen Johann Dietrich Rickes und der Anna Maria, geb. Zimmermann, kath.; zu Öllingen. Er starb am 5.(8.)3.1809 in Höhn. Sie entschlief ebenda am 8.8.1823. Der Sohn Georg Gottfried war 1791 geboren und starb am 31.10.1817 zu Höhn. Sein Großvater, der Schultheiß Rickes zu Öllingen, betrieb 1741 eine umfangreiche Landwirtschaft und bewirtschaftete 70 Morgen eigenes Land mit einem Viehbestand von 20 Stück Rindvieh. Dabei halfen ihm ein Knecht und eine Magd.

Johann Henrich Steup lebte als Bauer und Bürger zu Höhn, wurde geboren am 2. November 1806 zu Öllingen und verheiratet seit 8. Juni 1834 mit Charlotte Steup, geb. 16. April 1814, Tochter des Bauers und Bierbrauers Johann Matthias Steup und seiner Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Greeb zu Illfurth.

Nach ihrem Tode am 3. August 1839 verheiratete er sich zum zweitenmal am 3. Mai 1840 mit Anna Margarete Steup, geb. 21. Oktober 1817, Schwester seiner verstorbenen ersten Ehefrau. Er starb am 23. April 1842.

Sie ging am 27. August 1843 mit Wilhelm August Rickes zu Höhn die zweite Ehe ein und starb am 21. Juni 1878 in Höhn.

Wilhelm Steup wurde am 2.2.1828 als Sohn des Matthias Steup und seiner Ehefrau Katharina, geb. Lindorf in Höhn geboren. Er lebte als Landmann und Bürger zu Höhn und war verheiratet seit 16.5.1852 mit Justine Henriette Steup, Tochter des Landmanns und Wirts Johann Christian Steup und seiner Ehefrau Christine, geb. Steup in Höhn.

1848 nahm er an der Niederkämpfung des Bürgeraufstandes im Großherzogtum Baden teil. Als dankbare Anerkennung der Verdienste, welche er sich dabei erworben hatte, erhielt er die vom Großherzog eigens hierfür gestiftete Gedächtnis-Medaille nebst Band und Verleihungsurkunde.

Seine Ehefrau starb am 5.10.1882 in Höhn. Er folgte ihr am 9.10.1910 im Tode, 82 Jahre alt. Kinder waren:

  1. Eleonore Emilie Luise Steup, wurde am 6.10.1852 geboren und verheiratete sich am 17.11.1872 mit Wilhelm Schell aus Fehl.

Carl Robert Steup lebte als Landmann zu Höhn, wurde geboren am 16. Oktober 1853 in Höhn und heiratete am 17. Juni 1877 Pauline Uhr, geb. am 14.2.1858, Tochter des Landmanns Johann Daniel Uhr und seiner Ehefrau Anne Marie geb. Buchner zu Ritzhausen. Carl Robert war bereits am 15.5.1917 in Höhn verstorben im Alter von 64 Jahren und seine Ehefrau segnete am 2.1.1942 in Höhn, nahezu 84 Jahre alt, das Zeitliche. Kinder sind:

Adolf Steup wurde am 3.9.1875 in Höhn geboren, als Sohn des Albert Herman Steup und seiner Ehefrau Amalie geb. Fischbach.

Nach Besuch der Volksschule und weiterer Fortbildung durch Privatunterricht trat er Ostern 1890 bei seinem Vater in die Lehre ein. Vom 1.8.1893 ab ergänzte er seine kaufmännische Ausbildung durch eine zweijährige Tätigkeit in dem Büro der Firma Bocks & Co., Bürsten- und Pinselfabrik, Nisterhammer[1] bei Hachenburg. Ende August 1895 kehrte er in das väterliche Geschäft (sein Vater lebte als Kaufmann, Gast- und Landwirt zu Höhn) zurück und vertiefte in der Zeit vom 1.09.1895 bis Ende 1896 seine Kenntnisse in der englischen und französischen Sprache durch täglichen Privatunterricht bei Herrn Dekan Heyn in Marienberg. Sodann bekleidete er nacheinander, von Anfang Januar 1897 bis Ende August 1908, Stellungen als Buchhalter, Kassierer und Korrespondent in einer Reihe verschiedenartiger Geschäftsbetriebe in Hachenburg, Bingen a. Rhein und Frankfurt a. M.

Robert Julius Steup wurde am geb. 25.6.1878 in Höhn geboren und lebte als Land- und Bergmann in Homberg, auch Bürgermeister des Ortes, verh. seit 7.11.1909 in Emmerichenhain mit Selma Schorn, geb. 28.5.1887 zu Homberg, Tochter des Landmanns Hermann Schorn und seiner Ehefrau Berta, geb. Hofmann zu Homberg. Er starb am 15.6.1927 in Homberg, 48 Jahre alt. Sie litt in den letzten Lebensjahren an Depressionszuständen und machte am 10.7.1938 durch Erhängen ihrem Leben ein Ende.

Ihre Kinder sind:

  1. Artur Steup, geb. 25.4.1910 in Homberg, gest. 8.5.1910 in Homberg.

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